Mitos yansımaları: Christa Wolf’un Kassandre ve Medea, Stimmen adlı mitos çalışmalarında kadın imges

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2019

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Trakya Üniversitesi, Sosyal Bilimler Enstitüsü

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In Greek mythology, Kassandra, who was a prophet but could not convince anyone to her prophecies, and Medea, who was a sorceress known as the murderer of her own children, are mythical female figures. Since ancient times, these mythical figures have been revisited and re-interpreted frequently by various branches of art such as theatre, painting, cinema, and literature with respect to the conditions of the times. These mythical figures, which became more visible in the writings of women writers who have been influenced by feminist debates since the second half of the twentieth century, was attracted the attention of Christa Wolf, one of the leading women writers of East German literature, and were also been the subjects of her works. This study focuses on the reflections of the myths of Kassandra and Medea on Christa Wolf's works named Kassandra (1983) and Medea. Stimmen (1996) and explores the author's thoughts on the image of female, which she developed through the figures of Kassandra and Medea. The aim of the study is to examine the female image of the author's mind with both taking into consideration the author's preliminary studies including research, reading and writing experiences, and the two works, which are the result of these processes. Additionally, regarding the historical and political contexts of the works, in the light of feminist approaches, it is aimed to analyze the author's perception of the female image of Kassandra and Medea according to her attitude as a female literate. In this study, it is concluded that Christa Wolf, as a female literate, made a counter-reading of ancient texts about Kassandra and Medea myths, questioned and deconstructed traditional images of Kassandra and Medea, endeavored to expose root- Kassandra and root-Medea by making the archeology of female voice, created an image of female except from the tradition and manifested a female literature example.
In der griechischen Mythologie gilt Kassandra als eine Seherin, die niemanden von ihren Prophezeiungen überzeugen kann, während Medea als eine Zauberin bekannt ist, die ihre eigenen Kinder tötet. Beide Frauenfiguren aus der Mythologie wurden von der Antike bis zur Gegenwart in unterschiedlichen Disziplinen der Kunst, Theater, Malerei, Film und Literatur je nach Gegebenheiten der Zeit neu interpretiert und bearbeitet. Unter dem Einfluss feministischer Debatten, die sich insbesondere seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts intensivierten, erscheinen diese Figuren meist in den Texten von Schriftstellerinnen. Auch die ehemalige DDR-Schriftstellerin Christa Wolf ließ sich von Kassandra und Medea inspirieren und bearbeitete diese Figuren als Protagonistinnen in ihren Werken. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, das Bild der Frau in Christa Wolfs Werken Kassandra (1983) und Medea. Stimmen (1996) herauszuarbeiten. Dabei wurde der Umgang Christa Wolfs mit dem Mythos; ihre Recherchen, ihr Lese- sowie Schreibprozess bezüglich der Kassandra- und Medea-Gestalt berücksichtigt, um das Bild der Kassandra und Medea in ihrer Vorstellung offenzulegen. Diesbezüglich wurden auch biographische und kulturpolitische Quellen in Betracht gezogen. Christa Wolfs Kassandra- und Medea-Bild wurde im Lichte der feministischen Ansätze analysiert. Es wurde festgestellt, dass Christa Wolf als Leserin und Schriftstellerin ein kritisches Gegenlesen der antiken Werke durchgeführt hat. Das durch die männliche Stimme überlieferte Bild von Kassandra und Medea wurde somit hinterfragt und dekonstruiert. Zum Schluss wurde deutlich, dass die Autorin im Gegensatz zur männlichen Überlieferung ein neues Frauenbild kreiert und durch ihre Annäherung an den Mythos ein Beispiel für das weibliche Schreiben vorgelegt hat.
In der griechischen Mythologie gilt Kassandra als eine Seherin, die niemanden von ihren Prophezeiungen überzeugen kann, während Medea als eine Zauberin bekannt ist, die ihre eigenen Kinder tötet. Beide Frauenfiguren aus der Mythologie wurden von der Antike bis zur Gegenwart in unterschiedlichen Disziplinen der Kunst, Theater, Malerei, Film und Literatur je nach Gegebenheiten der Zeit neu interpretiert und bearbeitet. Unter dem Einfluss feministischer Debatten, die sich insbesondere seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts intensivierten, erscheinen diese Figuren meist in den Texten von Schriftstellerinnen. Auch die ehemalige DDR-Schriftstellerin Christa Wolf ließ sich von Kassandra und Medea inspirieren und bearbeitete diese Figuren als Protagonistinnen in ihren Werken. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, das Bild der Frau in Christa Wolfs Werken Kassandra (1983) und Medea. Stimmen (1996) herauszuarbeiten. Dabei wurde der Umgang Christa Wolfs mit dem Mythos; ihre Recherchen, ihr Lese- sowie Schreibprozess bezüglich der Kassandra- und Medea-Gestalt berücksichtigt, um das Bild der Kassandra und Medea in ihrer Vorstellung offenzulegen. Diesbezüglich wurden auch biographische und kulturpolitische Quellen in Betracht gezogen. Christa Wolfs Kassandra- und Medea-Bild wurde im Lichte der feministischen Ansätze analysiert. Es wurde festgestellt, dass Christa Wolf als Leserin und Schriftstellerin ein kritisches Gegenlesen der antiken Werke durchgeführt hat. Das durch die männliche Stimme überlieferte Bild von Kassandra und Medea wurde somit hinterfragt und dekonstruiert. Zum Schluss wurde deutlich, dass die Autorin im Gegensatz zur männlichen Überlieferung ein neues Frauenbild kreiert und durch ihre Annäherung an den Mythos ein Beispiel für das weibliche Schreiben vorgelegt hat.

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Anahtar Kelimeler

Christa Wolf, Mitos, Kassandra, Medea, Kadın İmgesi, Feminist Yaklaşım, Christa Wolf, Mythos, Kassandra, Medea, Frauenbild, Feministische Ansätze

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